Da ich für den anstehenden USA Urlaub gerne eine ander Blogsoftware verwenden will, bitte ich euch hier drauf zu klicken:
Bitte auf der neuen Seite recht kräftig mivoten!
AnNiMo
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AnNiMo
Am 1.Juli ist es wieder soweit, dann geht es mit der KLM nach Amsterdam und von dort nach Chicago. Im Detail bedeutet das, daß dieser Blog dann für die darauffolgendenen 3 Wochen aus dem Dornröschenschlaf erweckt wird.
Da unser alter Reiselaptop schon ein wenig Altersschwäche zeigt, wirds ein bisserl eine Herausfordung werden.
Wir haben vor wieder täglich ( soweit es geht) einen Reisebericht zu erstellen. Dieser wird nicht immer todernst sein, dafür aber brandaktuell.
Das wars auch schon wieder, ich muß jetzt meine Sachen packen gehen, sonst schimpft mich die Monika, weil ich 3 Wochen vorm Abflug noch nicht vorbereitet bin.
AnNiMo
Am Donnerstag bin ich nach vielen Jahren wiedereinaml zu Schule geggangen. Genauer gesagt in die SHS Göstling und nicht als Schüler sondern als, naja sagen wir mal als Gastredner.
Meine Nachbarin unterrichtet dort nämlich unter anderem Geographie. Jetzt hat sie gerade mit der 4.Klasse die USA durchgemacht, da kam ihr die Idee mich zu fragen ob ich nicht unseren Diavortrag, den Monika und ich vor einiger Zeit in Lunz gehalten haben, vor den beiden 4.Klassen halten könne.
Selbsverständlich gerne!
Flashback in die 1980er Jahre:
Als HS oder dann auch HTL Schüler gab es 2 Dinge die mir schlaflose Nächte beschert haben: Mathematik Schularbeiten und Referate.
Mann hab ich es gehaßt vor versammelter Klasse 15 Minuten über ein Thema zu sprechen. Eigentlich konnte man das gar nicht sprechen nennen, das war eher ein wirr aneinander gereihter Haufen von Wörtern, vorgetragen mit einer leisen zittrigen Stimme. Auf einen Nenner gebracht: Durchschnittsnote 4.
Flashback in die späten 1990er Jahre:
Ich war inzwischen technischer Angestellter der Firma Welser. Da wurden eines Tages Freiwillige für das Führen von Betriebsbesichtigungen gesucht.
Da hab ich mir gedacht, daß das ja lächerlich ist wenn man nicht mal über seine tägliche Arbeit vor einer Menschengruppe reden kann. Daher hab ich mich todesmutig gemeldet, ein 2 tägiges Seminar über Rethorik mitgemacht und bin dann auf die Allgemeinheit losgelassen worden. Von mal zu mal ist es besser geworden, mittlerweile kratzt mich eine Exkursion überhaupt nicht mehr.
Zurück zur Gegenwart:
Ich habe unseren ca. 2 stündigen Diavortrag auf die Hälfte gekürzt und versucht schülertauglich zu machen. Denn eine ganz wichtige Sache die ich bei dem Rethorik Seminar gelernt habe lautet: auf das jeweilige Publikum eingehen. Du mußt mit Schülern anders reden als mit Pensionisten.
Also hab ich in meinen Vortrag ein paar Quizfragen über den jeweiligen Bundesstatt eingebaut. Für die richtige Antwort gab's dann eine Belohnung.
Ich glaub das der Vortrag für die Schüler eine nette Abwechslung war, zumindest mußten sie die eine Stunde nix lernen. Mir hat das Ganze Spaß gemacht, wie immer wenn es um dieses Thema geht.
Damit uns der Stoff für unsere Vorträge nicht ausgeht, werden wir uns
im Juli wieder über den Teich begegben. Nach dem Motto von Chicago nach Las Vegas - mit dem Mietauto Meilen fressen
AnNiMo
Um 5 Uhr 45 morgens war es soweit. Ich stand mit meiner Frau gemeinsam vor ihrem Geburtstagsgeschenk für mich: am Flughafen Schwechat Gate B21. Von da aus ging nämlich ein Fly Niki Flug in die ewige Stadt Rom!
Dort angekommen, versuchten wir uns Tickets für den Regionalzug ins Zentrum der Stadt zu besorgen. Ist immer wieder lustig sich im Ausland einen Fahrschein an einem Automaten runterzulassen. Das fordert die ergrauten 39 jährigen Gehirnwindungen.
Mit den frisch erstandenen Fahrscheinen ( die kein Mensch kontrolliert hat) ging es dann bis zur Haltestelle Roma San Pietro - dem Petersplatz.
Die größte Kirche der Welt war unser erster Halt. Beim Blick über den riesigen Petersplatz meinte meine streng gläubige Frau dann nur :' Und wo ist jetzt der Pforra daham?
Übersetzung: Wo wohnt der Papst Benedikt der XVI?
Ich habe ihr dann die Fenster gezeigt wo ich die päpstlichen Gemächer vermute. Der Hr. Ratzinger hat aber leider gerade nicht aus dem Fenster geschaut und somit haben wir uns auf den Weg in den Dom gemacht. Dabei trifft man auf die berühmte Schweizer Garde die den Pontifex bewacht.
Äußerst abwechslungsreicher job, den ganzen Tag herumstehen und starr auf einen Punkt schauen. Da hab ich bei meinem Bürojob noch mehr Action!
Der Dom selber ist extrem groß und prunkvoll. Ich weiß nicht warum, aber ich habe zwangsläufig an meinen Kirchesteuerbeitrag denken müssen.
Riesig ist auch der Platz vor dem Dom. Man kann sich nur ausmalen was da los ist wenn gerade eine Papstwahl im Gange ist.
Vom Petersplatz aus sind wir dann mit einen Rundfahrtbus durch die ganze Stadt gefahren. Wir haben uns zahlreiche historische Gebäude, Ruinen und Plätze angeschaut. Ein kleiner Auszug gefällig:
Die Fontana di Trevi ( der Trevibrunnen):
Die spanische Treppe ist ebenfalls eine Touristenattraktion, allerdings das wirklich Tolle ist der Ausblick am Ende der Treppe. Da sieht man herrlich über die Stadt:
Das Colloseum ist wohl allen bekannt. Ein riesiges Amphitheater:
Gelegentlich sieht man auch römische Legionäre herumstehen. Dieses Exemplar hat ausgesehen als hätte er schon ein paarmal Bekanntschaft mit dem Gallier Obelix gemacht:
Die spinnen die Römer!
Ich muß kurz auch ein bisserl auf den römischen Verkehr eingehen.
Was uns extrem aufgefallen ist, das alle paar Minuten die Polizei mit Blaulicht vorbeidüst. Zum Großteil sind das Eskorten, vorne ein Polizeiauto mit Blaulicht, danach ein, zwei Limosinen und danach wieder ein Polizeiauto. Es scheint als würde jeder einigermaßen wichtige Politiker eskortiert werden.
Außerdem gibt es irre viele Vespas in dieser Stadt. Geparkt wird sowieso prinzipiell überall wo es ein bisserl geht. Beispiel gefällig:
Am Schluß dieses Blogeintrags möchte ich mich nochmal herzlichst bei meiner Monika für dieses tolle Überraschungsgeschenk bedanken!
Hat total Spaß gemacht! Ich weiß es zu schätzen daß du, obwohl du ja reisen Haßt, selbstlos mit mir nach Rom geflogen bist.
Danke!
Beim nächsten Blog gibt es dann eine andere Art Reise zu lesen, nämlich eine Zeitreise. Ich gehe dann nämlich für einen Tag wieder zu Schule.
Servus
AnNiMo
Es ist wiedermal soweit. Wie jedes Jahr ändert sich auch heuer die Jahreszahl meiner Geburt. Heuer wirds aber besonders spannend, weil ich nämlich schon im Vorfeld weiß was ich von meiner Frau geschenkt bekomme, obwohl ich nicht weiß was ich bekomme.
Heeeeeeeeeee?
Wir beide werden nämlich zusammen einen Städteflug machen, allerdings weiß nur sie wo es hingeht. Sie hat das schon 2 mal mit mir gemacht. Einmal gings nach London und einmal nach Mailand.
Ich habe damals wirklich erst am Fluggate gemerkt wo es hingeht.
Es darf also spekuliert werden.
Die Auflösung folgt dann am Freitag
Andi ( der noch 38er)
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